Donnerstag, 25. September 2008

Vereinsmeisterschaft 2007/08

Schlussklassement:

Kategorie A

1. Walter Eigenmann 8 1/2 Punkte

2. Josef Lustenberger 6 / 24.5 SB

3. Andy Matter 6 / 24.25 SB

4. Peter Gubser 5

5.Lukas Huber 4 1/2 / 20.75

6. Danush Ameti 4 1/2 / 16.25

7. Bruno Frey 4

8. Thomas Schütz 2 1/2 / 9.75

9. Urs Richiger 2 1/2 / 9.00

10. Franz Zemp 2

Kategorie B (ausstehend noch 2 Partien)

1. Renzo Mazzoni 7

2. Serge Karrer 6

3. Fredy Jung 5 1/2

4. Hans Lustenberger 4 1/2

5. Marie-Theres Frowein 4

6. Josef Niederberger 3 1/2

7. Karl Felgitsch 2 1/2

8. Gabriel Steiner 1 1/2

9. Marie-Therese Villiger 11/2

Montag, 22. September 2008

Führungsliste 4/2008

Die aktuelle Führungsliste 04/2008 zeigt ein ungewohntes Bild. Gjon Gojani hat einen grossen Punktezuwachs zu verzeichnen, Andy Matter und Josef Lustenberger haben an Terrain eingebüsst.

Samstag, 20. September 2008

Blitzturnier 2008

Es blitzte gar sehr...!

Am diesjährigen Vereins-Blitzturnier vom 11. September nahmen erfreulicherweise zwölf Klubmitglieder teil, also wieder ein paar mehr als in den vergangenen Jahren. Leider blieb das vollrundig gespielte Turnier ohne Damen-Beteiligung. Umso ausdauernder und energischer rangen dann jedoch die anwesenden „Platzhirsche“ (oder sagt man vielleicht besser die „Schachhirsche“!) mit List und Gegenlist um den Sieg.

Donnerstag, 21. August 2008

Bobby Fischer in Reykjavik gestorben

Tod eines Schachgenies
bobby-fischer-01.jpgWunderkind, Monomane, Antisemit, Querdenker, Psychokiller, Intelligenzbestie, Landesverräter, Genie - über die Person und das Leben des Ex-Schach-Weltmeisters Robert James «Bobby» Fischer existieren ebenso viele widersprüchliche Urteile, wie sich Legenden um ihn ranken. Der begnadete Schachspieler aus Chicago, der im Sommer 1972 im isländischen Reykjavik als Gegner von WM Boris Spassky die bis anhin unangefochtene, jahrzehntelange russische Hegemonie im Schach fast im Alleingang vernichtete (Bild rechts) und es dadurch mitten im Kalten Krieg als Schachspieler auf die Titel-Seiten sämtlicher großer Zeitungen der Welt schaffte, war Zeit seines Lebens für seine Mit- und Umwelt ein Rätsel. Nach seiner Besteigung des Schach-Thrones, die im Westen einen noch nie dagewesenen Boom des Schachspiels gerade auch unter Kindern und Jugendlichen auslöste, zog sich Fischer abrupt vom Profi-Schach zurück und lebte zwei Jahrzehnte lang wie ein Phantom (Bild unten).
Vorgestern starb der «
König des Schachs» erst 64-jährig in Island an Nierenversagen. Die Schach-Welt hat eine ihrer schillerndsten Figuren verloren. Der bekannte New Yorker Schach-Biograph Harold Schonberg in seinem Buch «Die Großmeister des Schach» über Fischer: «Sein Leben strahlt eine Mischung von Erhabenheit und Lächerlichkeit aus, wie sie nicht nur im Schach, sondern in allen Bereichen menschlicher Betätigung einzigartig dasteht.»
bobby-fischer-02.jpgUnter Fischers weltweiter Fan-Gemeinde gilt des genialen Exzentrikers sechste WM-Match-Partie gegen (seinen späteren Freund) Spassky als nur eine seiner zahllosen Glanz-Leistungen am Brett. Wir bringen sie nachfolgend in einer (vollständig automatisierten) Kommentierung durch das bekannte Schach-Programm «Fritz» - auch als reizvolle Gegenüberstellung von menschlicher Kultur-Leistung und reinem Computer-Produkt. (Walter Eigenmann/21.Jan.08)
D59: Damengambit (Tartakower-Variante)
Robert James
Fischer - Boris Spassky,
Reykjavik 1972 /
6. WM-Match-Partie
(Kommentar: Fritz10-P4/3Ghz(120s)

1.c2-c4 e7-e6 2.Sg1-f3 d7-d5 3.d2-d4 Sg8-f6 4.Sb1-c3 Lf8-e7 5.Lc1-g5 0-0 6.e2-e3 h7-h6 7.Lg5-h4 b7-b6 8.c4xd5 Sf6xd5 9.Lh4xe7 Dd8xe7 10.Sc3xd5 e6xd5 11.Ta1-c1 Lc8-e6 12.Dd1-a4 c7-c5 13.Da4-a3 Tf8-c8 14.Lf1-b5 a7-a6 15.d4xc5 b6xc5 16.0-0 [ 16.Sf3-d4 De7-a7 17.Sd4xe6 a6xb5 18.Da3xa7 Ta8xa7 19.Se6xc5 Ta7-c7 20.b2-b4 Sb8-a6 21.a2-a3 Sa6xc5 22.Tc1xc5 Tc7xc5 23.b4xc5 Tc8xc5 24.Ke1-d2 Kg8-f8 25.Th1-c1 Tc5xc1 26.Kd2xc1 Kf8-e7 27.g2-g4 Ke7-d6 28.Kc1-d2 Kd6-e6 29.Kd2-d3 Ke6-e5 30.h2-h4 g7-g5 Castillo,G-Butterworth,J/IECG 2001/MegaCorr4/½-½ (47)] 16…Ta8-a7 [ 16…De7-a7 17.Lb5-a4 a6-a5 18.Da3-d3 Sb8-d7 19.Tf1-d1 Ta8-b8 20.La4xd7 Da7xd7 21.b2-b3 a5-a4 22.h2-h3 a4xb3 23.a2xb3 d5-d4 24.Sf3-e5 Dd7-e8 25.Se5-c4 Le6xc4 26.b3xc4 d4xe3 27.Dd3xe3 De8xe3 28.f2xe3 Tb8-b3 29.e3-e4 Tb3-e3 30.Td1-e1 Te3xe1+ 31.Tc1xe1 Makarichev,S (2500)-Sturua,Z (2395)/Moscow 1979/MCD/½-½ (42)] 17.Lb5-e2 Sb8-d7 Neuerung [ 17…a6-a5 18.Tc1-c3 c5-c4 ( 18…Sb8-d7 19.Tf1-c1 Tc8-e8 20.Le2-b5 Le6-g4 21.Sf3-d2 d5-d4 22.e3 d4 c5xd4 23.Da3xe7 Te8xe7 24.Tc3-c8+ Kg8-h7 25.Sd2-b3 Sd7-e5 26.Tc8-d8 Ta7-c7 27.Tc1xc7 Te7xc7 28.f2-f4 Lg4-d7 29.f4xe5 Ld7xb5 30.Sb3xd4 Tc7-c1+ 31.Kg1-f2 Tc1-d1 32.Td8-d6 1-0 Furman,S-Geller,E (2650)/Moscow 1970/MCD (32)) 19.Da3xe7 Ta7xe7 20.b2-b3 c4xb3 21.Tc3xc8+ Le6xc8 22.a2xb3 Te7-c7 23.Tf1-a1 Lc8-b7 24.Ta1xa5 Tc7-c1+ 25.Le2-f1 Lb7-a6 26.Sf3-d2 La6xf1 27.Sd2xf1 Tc1-b1 ½-½ Richard,A-Terry,B/IECC Email 2000/MegaCorr4] 18.Sf3-d4 [ 18.Le2xa6?? der Bauer ist nicht zu nehmen 18…Tc8-c6 19.Da3-d3 Tc6xa6-+] 18…De7-f8 [ 18…Sd7-f6 19.Sd4xe6 ( 19.Le2xa6? läuft nicht 19…Le6-d7-+) 19…f7xe6 20.Tf1-d1= ( 20.Le2xa6 ist und bleibt taktisch widerlegt 20…Tc8-c6-+) ] 19.Sd4xe6+/= [ 19.Le2xa6?? vergiftet… 19…Tc8-a8 20.Sd4xe6 f7xe6-+] 19…f7xe6
fischer_spassky_1972.jpg
20.e3-e4 [ 20.Le2xa6?? Weiß schlägt einen vergifteten Bauern 20…Tc8-c6 21.Da3-d3 Ta7xa6-+] 20…d5-d4 Schwarz gewinnt Raum 21.f2-f4 [ 21.Le2xa6?? das Schlagen des Bauern ist schlecht 21…Tc8-c6 22.Da3-d3 Ta7xa6-+] 21…Df8-e7 22.e4-e5 Tc8-b8 [ 22…Sd7-b6 23.Da3-d3± ( 23.Le2xa6? ist falsch 23…Tc8-a8-+) ] 23.Le2-c4 Kg8-h8 24.Da3-h3 Sd7-f8 [ 24…Tb8xb2!? 25.Lc4xe6 Ta7-c7±] 25.b2-b3 a6-a5 26.f4-f5 e6xf5 [ 26…De7-g5 27.f5xe6 ( 27.Lc4xe6?! Sf8xe6 28.f5xe6 Ta7-c7+/=) 27…Sf8-g6 28.Tc1-c2±] 27.Tf1xf5+- Sf8-h7 28.Tc1-f1 De7-d8 [ 28…a5-a4 29.Dh3-g3 a4xb3 30.Lc4xb3+-] 29.Dh3-g3 Ta7-e7 [ 29…Tb8-c8 30.e5-e6 Tc8-a8 31.Tf5-f7 Ta7xf7 32.Tf1xf7+- ( 32.e6xf7?! Dd8-f8+-) ] 30.h2-h4 Tb8-b7 31.e5-e6 Tb7-c7 32.Dg3-e5 Dd8-e8 [ 32…d4-d3 33.Tf5-f3 d3-d2 34.Tf3-d3+-] 33.a2-a4 De8-d8 34.Tf1-f2 [ 34.Tf1-f3 und Weiß hätte es noch leichter 34…Dd8-e8+-] 34…Dd8-e8 [ 34…d4-d3 ändert den Lauf der Dinge nicht 35.Tf2-d2 Tc7-d7 36.De5xc5+-] 35.Tf2-f3 De8-d8 [ 35…d4-d3 ändert nichts am Ausgang der Partie 36.Tf3xd3 Tc7-c8 37.Td3-f3+-] 36.Lc4-d3 [ Besser: 36.Tf5-h5 erleichterte Weiß die Gewinnführung 36…d4-d3 37.Tf3xd3+-] 36…Dd8-e8 [ 36…Dd8-g8+- ist ein letzter Versuch] 37.De5-e4 Sh7-f6 [ 37…Te7xe6?? wird durch Matt widerlegt in 3 38.Tf5-f8+!! Mattangriff 38…Sh7xf8 39.Tf3xf8+ De8xf8 40.De4-h7#] 38.Tf5xf6 g7xf6 39.Tf3xf6 Kh8-g8 40.Ld3-c4 Kg8-h8 41.De4-f4 1-0
von Walter Eigenmann

Samstag, 19. Juli 2008

Schweizerische Einzelmeisterschaft in Samnaun

Schlussranglisten:

HT 1: 1. Mikhail Ulibin (Russland) 7 Punkte; 2. Faniel Gormally (Eng) 6.5; 3. Frank Holzke (De) 6,5: Ferner: 64. Daniel Portmann 4 Punkte; 102. Josef Lustenberger 2 Punkte (aus 9 Runden) Total 104 Teilnehmer
HT 2: 1. Arez Bouchelaghem 6 Punkte; Ferner: 66. Andy Matter 3 Punkte; 84. Renzo Mazzoni 2 Punkte (aus 7 Runden) Total 91 Teilnehmer
HT 3: 1. Roman Spinatsch 6.5 Punkte. Ferner: 54. Gabriel Steiner 2 Punkte (aus 7 Partien). Total 62 Teilnehmer.

Der neue Schweizer Meister heisst Roland Ekström. Er holte sich zum vierten Mal die Goldmedaille (nac Stichkampf). Mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurde Florian Jenni. Fidemeister Julien Carron sicherte sich die Bronzemedaille. Zum insgesamt achten Male gewann Tatijana Lematchko den Titel als beste Schweizerin. Zweit- und Drittplatziert: Monika Seps und Alexandra Wilson.

www.swisschess.ch Turniere SEM

Freitag, 9. Mai 2008

La petite combinaison

Das kubanische Schach-Genie Capablanca pflegte eine eher unscheinbare, aber sehr nachhaltige, nur 3- bis 5-zügige, aber tödliche Kombination eine sog. "Petite combinaison" zu nennen.

Eine solche ist auch in der folgenden Stellung verborgen, welche in der gestrigen VM-Partie zwischen Danush Ameti und Walter Eigenmann entstand:

Mittwoch, 30. April 2008

Markus Räber ist Innerschweizer Meister 2008

«Kompliment an die SG Emmenbrücke!»
Bildbericht: Walter Eigenmann


Die «Innerschweizer Einzel-Meisterschaft» (ISEM) zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Schach-Wettbewerben in der Zentralschweiz und vermag alljährlich von neuem zahlreiche Caissa-Jünger an jene Bretter zu locken, die dem eingefleischten «Schächer» jeweils «die Welt bedeuten». Heuer vertraute der federführende Innerschweizer Schach-Verband (ISV) die Betreuung der ISEM der Schach-Gesellschaft Emmenbrücke (SGE) an. ISV-Präsident Werner Rupp zeigte sich am letzten Spieltag gegenüber dem Berichterstatter begeistert von dem Turnier und der Leistung des Gastgebers: «Kompliment an die SG Emmenbrücke! Reibungslose Organisation, freundschaftliches Schach-Klima - ein rundum gfreutes, tadelloses Turnier!»

Freitag, 22. Februar 2008

68. Generalversammlung 2008

Die 68. Generalversammlung der Schachgesellschaft Emmenbrücke wurde von 26 Mitgliedern besucht. Besonders begrüssen durfte der Präsident die Ehrenmitglieder Max Gruner und Renzo Mazzoni, zwei neue (Jugend)-Mitglieder sowie als eingeladenen Gast Werner Rupp vom Innerschweizerischen Schachverband.